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Die Story, 27 Jahre Käfer mit Mütze. ;-)
Donnerstag 16. August 1979, Osnabrück, Fa. Karmann, kurz nach den Werksferien, keiner hat so richtig Lust, man hatte seinen Urlaub noch in den Knochen und müsste sich eigentlich davon erholen. Aber was soll’s, baute man eben ein weißes 1303 Cabrio mit der Fahrgestellnummer 159 2 036 192 zusammen. Nichts besonderes, alpinweiß (L90B), schwarzes Verdeck und schwarze Kunstleder-Polster, Motornummer AS 690 616. War auch nicht viel Arbeit, denn außer den Extras:
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# 258 (Kopfstützen für Vordersitze, verstellbar, Aufpreis 119,-DM) # 549 (3-Punkt-Sicherheitsgurt für Vordersitze, ohne Mehrpreis) und # 551 (Halogen-Hauptscheinwerfer, Aufpreis 128,-DM)
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sonst war das Fahrzeug von der Stange. Am 20. August 1979 trat dieses Fahrzeug den Weg zum Volkswagen-Zentrum Rhein-Ruhr in Ratingen an, um dort am 24. August von seinem neuen Besitzer, gegen eine Gebühr von 14092,-DM, in Empfang genommen zu werden. Zu dieser Zeit machte ich noch die Gegend um Krefeld mit meinem Mofa (Fahrrad mit Hilfsmotor, für die Leser die so etwas nicht mehr kennen) unsicher.
Ich begegnete dem Wagen erst fünf Jahre später.
Es fing an, irgendwann im Mai 1984. Ich war 22 Jahre alt, gerade von der Bundeswehr zurück und ging auf Suche nach einem Käfer Cabrio. Es sollte ein weißes, natürlich eines der letzten sein, Baujahr 1979 wäre schon ok. Dann bekam ich die Mai-Ausgabe 1984 der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ in die Hände und ab hier begann mein Traum vom „Käfer mit Mütze“.
Im Kleinanzeigenteil dieser Zeitschrift stand geschrieben:
„1303 Cabrio, weiß, Bj. 8/79, Festpreis 15.000,- DM, Tel.: …………(irgendwo in Essen).“
Da Essen nicht allzu weit von Krefeld entfernt lag, wurde kurzerhand nach einem Telefongespräch der Besichtigungs-Termin vereinbart. So fuhren mein Vater und ich Ende Mai 84 den Wagen anschauen. Was soll ich sagen: „Die gute Substanz ließ mir keine andere Wahl“? Quatsch, der Wagen war noch keine fünf Jahre alt!
Auf jeden Fall wechselte am 01. Juni 1984 Fahrzeug gegen Geld die Besitzer. Danke Herr Gluch.
Ausgestattet war der Käfer mit so Highlights wie „Schult“ Kunststoffstoßstangen, „Kamei“ Frontspoiler und 5 ½ J x 15 ATS-Alufelgen mit 175/70-15 er Reifen (mit Weißwandringen). War natürlich alles ein Muss zur damaligen Zeit.
Nun konnte es losgehen. Ich startete in meine erste Cabrio Saison. Nach vier Jahren Käfer 1302 S (Limousine) und einigen Käfer Treffen, fuhr ich im Juli 1984 zu meinem ersten Käfer Cabrio Treffen nach Barsinghausen (Gruß an Hans Dieter Seewald) bei Hannover. Jetzt war ich auch einer von denen, ein „eingebildeter Käfer Cabrio Fahrer“, über die ich in den vergangenen Jahren immer gelästert hatte. Wir fuhren mit drei Cabrios von Krefeld nach Barsinghausen und hatten genauso viel Spaß wie in den Jahren mit der Limousine. Die Leute waren gar nicht so hochnäsig wie ich geglaubt hatte. Es war ein super Wochenende. Auch in den folgenden Jahren war dieses Treffen ein fester Bestandteil in unserem Jahresplaner. Zusätzlich kamen noch Käfer Cabrio Treffen in Winterberg (Sauerland) und Kaiserslautern dazu. Auch wurden einige Campingwochenenden in der Eifel verbracht.
In dieser Zeit wurde das Fahrzeug mit 7x15 ATS-Felgen, mit 195/60-15 vorn und hinten, 4cm verbreiterten Kunststoffkotflügel und einer 50mm Tieferlegung von der Fa. Kerscher aufgewertet. Der Serienmäßige Typ 1 Motor bekam am Anfang der Saison 1985 eine Riechert Doppelvergaser Anlage. Dann kam der 18. Juli 1986. Ich hatte einen Termin beim Zahnarzt und das Cabrio stand ordnungsgemäß auf der Strasse geparkt. Ein unachtsamer Verkehrsteilnehmer im Kleinlaster übersah meinen Käfer. Beim Wenden beendete er schlagartig die Saison 1986. Da der Kleinlaster (ein Leihwagen) nicht von dem Fahrzeug-Mieter gefahren wurde, übergab ich rasch die gesamte Angelegenheit einem Rechtsanwalt und war damit auch gut beraten. Laut aufgestelltem Wertgutachten entstand ein Schaden von 2589.28 DM (wären heute €uro’s). Beglichen wurde die Rechnung von der gegnerischen Versicherung 7 Monate später. Die bis dahin entstandene Kosten einschl. Mahngebühren betrugen 3399,68 DM. Jetzt konnte die bereits begonnene Reparatur des Wagens zu Ende geführt werden. Rostschäden gab es keine, jedoch war einiges an verbeultem Blech und Kunststoff zu wechseln. Eine komplette Lackierung war natürlich auch geplant, denn mir fiel zu dieser Zeit der aktuelle Kerscher Katalog in die Hände. Da war er abgebildet, auf der Titelseite des Kataloges. Porsche weinrot metallic: „So sollte meiner auch aussehen“. Die Saison 1987 kam und….. er sah so aus. Die Steinschlagschutzfolie bekannt von Porsche 930 Turbo (Originalersatzteil Porsche, Preis pro Stk. 35.10 DM), wurde besorgt und zierte von da an die hinteren Kotflügel. Es wurde noch ein Porsche-Armaturenbrett von Schult (hat vorne und hinten nicht gepasst) für fünf Instrumente mit Kunstleder bezogen und eingebaut. Zusätzlich spendierte ich dem Innenraum zwei Recaro-Sitze und einen neuen Teppichsatz in anthrazitfarbenen Daimler-Benz Velours. Die Sitze sowie die Rücksitzbank wurden mit Kunstleder und die Sitzflächen mit grauem Stoff neu bezogen. Bis auf einige Kleinteile und ein Satz neue Reifen 205/50 und 225/50-15 wurde nichts weiter angeschafft.
Im März 1989 flog das Porsche Armaturenbrett raus und wurde durch das Originalteil ersetzt. Jedoch war die Tachoskala auf 200 km/h (Dank der Fa. Hammer) angewachsen. Im Juli 1989 wurde dann der original Typ1 Motor nach einer Laufleistung von ca. 150.000km, gegen einen neuen Typ 4 Motor mit 316° Nocke und Weber Doppelvergaser (Leistung ca. 115PS, Preis: 11999,64 DM), der Fa. Krämer Tuning getauscht.
Drei Jahre und einige Käfer Cabrio Treffen später, ließen vier lose Radbolzen zu Beginn der Saison 1992, erneut den Traum von einem schönen Cabrio-Sommer platzen. Auf einem Autobahn-Zubringer verlor ich das rechte Vorderrad bei der ersten Probefahrt der Saison. Die nachfolgende Reparatur brachte nun doch größere Schäden zu Tage, so dass sich ein kompletter Neuaufbau förmlich aufdrängte. Nach dem Abheben der Karosserie und dem Entfernen des gesamten Kabelbaums wurde die beschädigten bzw. die mit Rost befallenen Blechteile großflächig heraus getrennt und durch Neuteile aus dem V.A.G. Regal (da gab es noch alles) ersetzt. Anschließend gingen die Karosserie und die Bodengruppe den Weg zum Sandstrahlen und Verzinken. Die Bodenplatte wurde hellgrau lackiert und von mir mit der Air-Brush Pistole bearbeitet. Die anschließend aufgebrachten 3 Liter Klarlack (ohne Härter) sollten meine Bemühungen gegen Steinschläge schützen. Mittlerweile war die Karosserie in Porsche Maritim blau vom Lackierer zurück und der Hochzeit stand nach 14 Monaten harter Arbeit, nichts mehr im Wege. Innen kam jetzt ein Raid Holzlenkrad und entsprechende Holz Applikationen auf der Schalterleiste und Handschuhfachdeckel zum Einsatz. Der Schaltknauf, ebenfalls aus Zebrano-Holz wurde einem Mercedes Benz W124 entnommen. Der original Himmel wurde entfernt und dafür ein schwarzer ungelochter der Fa. Uwe Räuber eingehangen.
Im Frühjahr 1995 hatte sich der Fotograf der Zeitschrift „VW-Scene“ zu einem Fototermin angemeldet. Der Ort des Geschehens war die Galopprennbahn in Krefeld. Nach einer wahnsinnigen Reinigungsaktion wurden die Fotos im August 1995 von Dieter Debo gemacht. In der Ausgabe 11/95 wurden die Bilder veröffentlich. Sogar auf der Titelseite war mein Cabrio, wenn auch nur klein, abgebildet (natürlich habe ich heute noch die Original-Ausgabe).
Aber wie heißt es so schön: „Wer rastet der rostet“. So bekam ich kurzerhand im Winter 1996, einen günstigen Satz AC-Schnitzer Felgen in der Größe 8Jx17 ET35, Lochkreis 5 x 120, von einem Bekannten. In der darauf folgenden Zeit wurden diese bei der Fa. Rindt in Oberhausen wieder gerichtet. Die Kosten für diese Aktion beliefen sich auf immerhin 610,- DM. Nachdem nun das Bremsscheiben- und Bremstrommelnpaar (489,- DM) bei Gerd Tafel auf seinen Einsatz wartete, ging für mich die Suche nach einem TÜV-Beamten los, der mir diese Geschichte eintragen würde. Nach langer Suche stand für mich fest, dass es nicht so einfach sein dürfte wie ich mir das vorgestellt hatte. Erst im darauf folgenden Jahr, also 1997, wurde ich fündig. Der Käfer Shop Niederrhein (Wolf Seidl) hatte mir die Eintragung garantiert und dieses auch mit Bravour geschafft.
Es folgte ein ruhiges Jahr 1998. In der Winterpause 1998/1999 sollte die Innenausstattung meines Wagens sich ein wenig ändern. Das Originalarmaturenbrett und die Recaro-Sitze verabschiedeten sich. Einzug hielten ein Porschearmaturenbrett, für die drei Instrumente vom Porsche 914 und zwei Sitze aus einem 944 Turbo. Die Sitze wurden auf die leicht geänderten Konsolen der Recaro Sitze geschraubt und das Armaturenbrett, da es sich um ein umgebautes (Dank an Roland Junker) Original handelte, einfach angeschraubt. Vorher wurden Sitze, Rücksitzbank und Armaturenbrett mit schwarzem Leder bespannt. Der Teppichsatz war immer noch der Daimler-Benz Velours aus dem Jahre 1987 (eben gute Qualität).
In den folgenden Jahren wurden Klarglas Scheinwerfer montiert. Weiter wurden die Kolbenringe und Stößelstangen am Motor erneuert. Ebenfalls kam ein Satz neuer Stoßdämpfer zum Einsatz. Durch die überbreite Spur an der Vorderachse mussten im September 2002 die Spurstangenköpfe, nachdem mir der TÜV die Plakette verweigert hatte, gewechselt werden. Danach gab es die Plakette ohne Mängel.
Im Winter 2003 wurde der Motor zerlegt, sämtliche Lager wurden erneuert und die Zylinderköpfe erhielten neue Ventile. So stand am 1. Mai der Teilnahme am Maikäfer Treffen nichts im Wege.
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1984
Käfer-Cabrio-Treffen in Barsinghausen
Camping in der Eifel
1987
1987
Meine Hochzeit 1987
Fahrt zum Käfertreffen in Mannheim 1987
Fahrt zum Käfertreffen in Osnabrück 1995
Fahrt zum Käfertreffen in Hardert 1996
Nach der Werksbesichtigung bei Karmann |
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2004 brach der 20. Sommer mit meinem Cabrio an. Alles hatte gut begonnen, das alte Kennzeichen „KR-VW 71“ tauschte ich gegen mein Wunschkennzeichen „KR-VW 15“ (ist doch selbstverständlich) ein.
Am 3. Juli gab es endlich wieder ein Käfer Cabrio Treffen in Münster. Die Münsteraner Schlössertour war einfach genial. Jede Menge neue Leute kennen gelernt und alte Bekannte wieder getroffen. Ebenfalls in diesem Jahr organisierte ich für 15 Fahrzeuge aus dem „Typ 15 Register“ eine Betriebsbesichtigung bei der Fa. Karmann. Bis dahin war noch alles im Lot, doch dann kam der 4. August (3 Tage vor meinem Urlaub), 18:10 Uhr. Auf einer viel befahrenen Landstrasse staute sich der Verkehr wegen eines Unfalls auf der Gegenfahrbahn. Ich musste anhalten und ein, durch den Unfall ziemlich abgelenkter (GAFFER), Audi A6 Fahrer brachte sein Fahrzeug durch den Aufprall auf mein Heck abrupt zum stehen. Das war’s, die Saison 2004 endete im August und hinterließ jede Menge Arbeit in den Wintermonaten.
Der Sachverständige brachte dann einen Schaden von 5700,- € ins Gutachten. Ich dachte mir, dass jetzt wohl warten angesagt sein wird, denn das mit dem Geld wird wohl einige Zeit dauern, warum sollte eine Versicherung für ein Auto das vor 25 Jahren umgerechnet 7000,- € kostete heute 5700,- € für einen Unfallschaden zahlen. Sicherheitshalber, weil ich drei Tage später in den Urlaub fuhr, gab ich die ganze Angelegenheit meinem Anwalt. Aber, oh Wunder, es dauerte, nachdem das Gutachten bei der Versicherung einging, genau 4 Tage bis ich das Geld auf mein Konto hatte.
Nach den Sommerferien begann dann (mal wieder) die komplette Zerlegung des Käfers bis zur Rohkarosse. Der Schaden (2 Kotflügel, Haube, Abschlussblech, Stoßstange usw.) am Heck wurde behoben und Anfang Dezember ging die Karosserie zum Lackierer.
Ich machte mich dann über die Bodenplatte her. Da sie vor 10 Jahren verzinkt und lackiert wurde stand jetzt nur eine Reinigung auf dem Plan. Ausgetauscht wurden zwar der Hauptbremszylinder und die Bremsschläuche, aber nicht weil sie defekt waren sondern weil man sie jetzt angenehm wechseln konnte. Dann wurde die neue Chassis-Dichtung aufgeklebt.
Zwischendurch wurden noch einige Sachen, wie Kamei-Spoiler, Cibie-Zusatzscheinwerfer (Oscar 180), Porsche 993 Türgriffe und ein neues Sonnenlandverdeck einschließlich Polster und Spanntücher gekauft.
Mitte März war es endlich soweit, die Karosserie, in „beige-metallic“ kam zurück und wurde sofort auf die Bodenplatte montiert. Jetzt konnte der Zusammenbau beginnen. Als Termin für die Fertigstellung hatte ich mir die 1. Mai-Woche gesetzt. Ich dachte mir, als Mitorganisator des 1. Käfer Cabrio Treffen in Krefeld am 7. Mai, wäre es doch schön wenn auch mein Cabrio dabei wäre. Ab jetzt waren Nachtschichten angesagt. Nach genau 43 Tagen, Freitag 29. April, es war geschafft, alle Teile dran, neuer Velour-Teppich drin, Sonnenlanddach mit Polster drauf und Termin beim TÜV.
Ich kam auf die Idee, Thomas Ebeling, Chefredakteur der VW-Scene eine Mail mit den neuen Bilder meines Cabrios zu schicken. Auf die Frage, ob er 10 Jahre nach dem ersten Erscheinen meines Cabrios in der VW-Scene, Interesse hätte die Story fortzusetzen bekam ich sofort ein “JA” zu hören und der Termin wurde auf den 17. Juni festgelegt. Der Fotograf, Frank Ebeling, war auch pünktlich und so wurden die Fotos für die Fortsetzung mal wieder an der Krefelder Rennbahn gemacht. In der Herbst-Ausgabe (September 2005) der VW Käfer & Co Scene war der Artikel endlich veröffentlicht. 5 Seiten, Titelbild (mal wieder klein) aber diesmal mit Poster. Auch von dieser Ausgabe werde ich mich wohl nie trennen.
Im Winter 2006 fand ich bei Ebay einen Satz BBS RSII Felgen in der Größe 8,5x18 ET38. Da ich schon länger die AC-Schnitzer wechseln wollte und mir die BBS-Räder schon immer gefallen habe, bemühte ich mich diese Felgen zu bekommen. Nach einem kurzen Mailverkehr mit dem Anbieter entschied “er” sich zum Sofort-Verkauf.... für 450 €, einschl. Versand wurden es meine. Einige Tage später kamen die 4 Pakete bei mir an und außer einer Reinigung brauchte nichts an den Felgen gemacht werden. Nun ging ich auf Reifensuche... welche Größe wird passen? Ich entschied mich für 225/35-18 vorn und 245/35-18 hinten. Nach der Montage der Reifen auf den Felgen kam die erste Anprobe unter den Kotflügeln. Durch die 4cm verbreiterten Kotflügel gab es keine Platzprobleme. Jetzt konnten die entsprechenden Distanzscheiben bei der Fa. Kerscher geordert werden. Verbaut wurden an der Vorderachse 25mm pro Seite und an der Hinterachse 45mm pro Seite. Im Frühjahr tauschte ich die roten Konis an der Hinterachse gegen gelbe vom gleichen Hersteller. Im Motorraum wurde ein Zentralluftfilter eingebaut (ich glaube für den Krach war ich einfach schon zu alt). Auch wurden der Kamei-Spoiler und die Zusatzscheinwerfer wieder demontiert, liegen aber wohl verpackt in meiner Garage und warten auf ihren nächsten Einsatz ;-)
Im Winter 2006/2007 wurden die original Drehstäbe hinten gegen zwei vom Porsche 944 getauscht, seit dem passen auch die Räder wieder gescheit ins Auto.
Es kam der Mai 2008… Uns, (meinem Sohn, mittlerweile 17 Jahre alt und begeisterter Käfer Fan und mir) fiel eine schwarze 65er Limousine in die Hände. Der Preis war gut und günstig, mein Sohn hatte Interesse, ich hatte Lust auf ein wenig Arbeit und unser Finanzminister (meine Frau) stimmte zu. Also, jetzt steht er bei uns und wartet darauf dass mein Sohn den Führerschein besteht. Vielleicht kann er in 24 Jahren so ähnlich über seinen 65er schreiben.
Im Juni 2009 war es endlich soweit, mein Sohn bestand die Führerscheinprüfung. Der 65er rollt jetzt über Krefelds Strassen. Einige Teile kamen mit der Wiedererwachung nicht zu recht.... der Anlasser und der Limaregler verabschiedeten sich
Alles in Allem war es eine ruhige Saison, mein Cabrio hat vielleicht 2000 km gelaufen, da mein Sohn ständig meinen Anlasser im Gebrauch hatte. Im August kamen dann aber doch zwei Highlights.... zu erst der 30. Geburtstag meines Cabrios ;-) und zweitens legten wir uns den zweiten Karmann zu. Dieser wurde zwar nicht in Osnabrück gebaut sondern bei Karmann in Rheine. Auch ist er etwas neuer (04/2008) und moderner als mein Käfer, aber Spaß macht er trotzdem. So verbrachte ich den Rest der Saison mit dem Audi.
2010… Im vergangen Winter ist nicht passiert, an meinem Käfer hatte sich nichts verändert. Die Saison begann wie jede andere mit dem Maikäfertreffen in Hannover. Am Freitag 30. April fuhren wir mit 3 Cabrios los. Geplant war der Aufenthalt in einem Chalet am Campingplatz „Arnumer See“. Am Abend besuchten wir das Käfertreffen an Mel’s Diner.
Am Samstag ging es dann um 06:00 Uhr zum Messegelände. Irgendwann kam mein Sohn auf die Idee mit seinem und mit meinem auf die Show and Shine Bühne zu fahren. Also gesagt, getan, um 16:30 Uhr war ich stolzer Besitzer eines Pokals „1. Platz German Style“!
Anfang Juni waren wir mit 9 Cabrios vom Club (KCC-Niederrhein) aus an der Mosel. Bei super schönem Wetter hatten wir eine Ausfahrt die wahrscheinlich nie mehr zu toppen sein wird. Verändert wurde am Käfer nichts.
Im September waren wir noch auf einem Käfertreffen in Tossa de Mar (Spanien). Dieses Treffen kann man überhaupt nicht mit den Treffen in Deutschland/Holland/Belgien vergleichen, in Spanien ist das alles nur ein große Partie mit einer Ausfahrt, zufällig hat jeder einen luftgekühlten Volkswagen dabei ;-)
Gegen Ende des Jahres verhärteten sich die Gerüchte über die Einführung einer Umweltzone in Krefeld… Ab dem 1. Januar 2011 darf man nur noch mit gelber oder grüner Plakette in die Innenstadt, sollte ich mir doch langsam mal Gedanken über das H-Kennzeichen machen???
Warten wir mal das nächste Jahr ab!
2011… Die Umweltzone in Krefeld ist gekommen Der Gedanke an H-Kennzeichen nahm immer mehr Form an. Im Frühjahr waren bei Ebay neue ATS-Felgen in der Größe 5,5x15 ET34 (seit 10 Jahren nicht mehr neu lieferbar) angeboten worden. Nach einer Mail und einem Telefongespräch wechselt gegen 600 € die Felgen zu mir. Dann, welche Räder sollen denn montiert werden. Der erste Gedanke waren 195/60 die aber bei meiner Vorderachse zu weit aus dem Kotflügel kommen. Also sollten 175/70er Reifen drauf… aber der einzige Lieferant ist Vredestein und die lassen sich die Größe richtig gut bezahlen. Also hatte ich dann auf 175/65-15 Bridgstone umgeschwenkt, Kostenpunkt knapp die Hälfte. Gesagt, getan, gekauft… also, die Räder waren schon mal komplett.
Dann kam der 1. Mai und es ging mal wieder zum Maikäfertreffen nach Hannover. Über das Pfingstwochenende war dann noch die Jahresausfahrt des KCC-Niederrhein geplant. Mit 13 Käfer- und Karmann- Cabrio machten wir bei schönem Wetter Ostfriesland unsicher.
Nach der Tour kamen die ersten Gerüchte über eine Änderung der Richtlinie für die Vergabe des H-Kennzeichens im November 2011 und ich entschied mich noch in diesem Jahr meinen Käfer umzubauen. Es fehlten ja nur noch die Kotflügel, war aber nicht so einfach da ich keine Repros verbauen wollte. Für hinten gibt es ja angeblich noch so etwas wie Original aus Mexiko „vewib“, mal eben 200 € für beide zusammen ausgegeben… aber passen ist was anderes. Ich musste alle Löcher zum Anschrauben an die Karosserie nachbohren, ebenfalls passen die Löcher zur Befestigung der Trittbretter am Flügel nicht, sind viel zu hoch angebracht. Am linken hinteren Kotflügel saß das Rücklicht schief und viel zu hoch. Die beiden vorderen Flügel waren gebrauchte die vor der Lackierung gestrahlt wurden. Hätte jetzt der Lackierer seine Arbeit ordentlich abgeliefert wäre ich sogar die verlangten 500 € los geworden… aber es wurde nur der Lack aufgebracht, von Vorarbeiten wie evtl. Beulen und Beschädigungen vom Sandstrahlen zu entfernen hatte der Lacker wohl noch nie etwas gehört. Nachdem ich trotzdem alles zusammen gebaut und die Hinterachse in der Höhe wieder angeglichen hatte ging es im Oktober zum TÜV. Die Abnahme erfolgte ohne Mängel und das H-Gutachten wurde erteilt. Der Motor, die Tieferlegung und das Lenkrad wurden eingetragen, aber die verbauten Distanzscheiben, vorn 10 mm, hinten 35 mm bekamen keinen TÜV-Segen. Dann ging die Suche nach einer Versicherung los, keiner wollte mein Cabrio als Oldtimer versichern „Leistungsgesteigerter Motor ist bei und nicht drin, muss alles original sein“. Die einzigen Ausnahmen waren die Allianz und die OCC. Wegen einem Preisunterschied von 100 € im Jahr (Vollkasko 500 € / Teilkasko 150 € / Haftpflicht) und einem kompetenten Mitarbeiter endschied ich mich für die Allianz. Jetzt kam die letzte Hürde, die Umschlüsselung am Straßenverkehrsamt. Nachdem alles reibungslos klappte und ich meinen neuen KFZ-Schein in der Hand hielt stutze ich… es hat keiner irgendetwas ausgetragen, selbst die 18“ BBS mit 225er und 245er Reifen sind noch eingetragen… ist das immer so??? Mal sehen, vielleicht baue ich ja doch noch einmal um aber 2012 wird erst mal serienmäßig gefahren.
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 2004 nach dem Unfall
 Ab zum Lackierer
 Alles wartet sehnsüchtig
 FERTIG. Saison 2005 kann kommen
 Bild aus der VW Käfer & Co Scene
 erstes Bild im Frühjahr 2007, noch mit Spoiler
 man glaubt ja nicht wie leise ein Typ IV sein kann


 Pokalübergebe am Maikäfertreffen 2010
 Rundfahrt auf der Moseltour mit dem KCC-Niederrhein
 Maikäfertreffen Hannover
 Ostfriesentour des KCC-Niederrhein


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